Phytotherapie

 

Unter Phytotherapie versteht man die Pflanzenheilkunde. In dieser werden Pflanzen mit ihrer Heilwirkung auf Körper, Geist und Seele eingesetzt um dem Menschen zu einer ganzheitlichen Heilung zu verhelfen.

Zahlreiche Inhaltsstoffe der Pflanzen entfachen im Körper ihre Wirkung und helfen nicht nur Symptome zu lindern sondern auch die Ursache zu beheben. Wirkstoffe werden nicht wie in vielen Medikamenten isoliert eingesetzt, sondern als Ganzheit der Pflanze verwendet. Oft ist es genau das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, das die Wirkung bekräftigt.

 

Die Signatur und das Wesen der Pflanze zeigt uns nicht nur wie diese anatomisch und physiologisch auf den Körper wirkt, sondern auch wie sie unsere Psyche unterstützen kann und uns energetisch stärkt.

 

Auch zur Gesunderhaltung, Vorbeugung von Krankheiten und allgemeinen Stärkung von Körper, Geist und Seele ist die Pflanzenheilkunde bestens geeignet.

 

Das Zusammenmischen von verschiedenen Pflanzen und pflanzlichen Mitteln ermöglicht es dem Therapeuten individuell auf den einzelnen Patienten eingehen zu können und genau das Mittel zu kreieren bzw. zu empfehlen, das ihn in seiner Ganzheit unterstützt.

Um nicht symptomorientiert vorzugehen, ist es wichtig, dass eine genaue Anamnese erstellt wird. Umfängliche Kenntnisse über anatomische Funktionen, Regulationen, Abläufe etc. und das Zusammenspiel der einzelnen Organe und Organsysteme im Körper sowie das Wissen über psychische und soziale Einflüsse sind bei einer seriösen Anwendung unumgänglich.

In der TEN wird zudem immer auch die Konstitution des zu Behandelnden in die Pflanzenheilkunde miteinbezogen.

 

Die Darreichungsformen und Anwendungen sind unterschiedlich. Die Pflanzen können z.B. in Form von Tee`s, Tinkturen, Säften, Spagyrik, Salben, Suppositorien, ätherischen Ölen oder Fertigarzneimittel wie Tabletten und Kapseln eingesetzt werden.

Auch Wickel, Kompressen, Bäder und Inhalationen können sehr hilfreich sein und werden wieder vermehrt angewendet.