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Organsprache - Was unser Körper im Bezug auf die Symptomatik des Coronavirus zu sagen hat / 1.Teil Lungen

Die Sprache / Symbolik unserer Lungen

 

Unsere Atmung steht für Austausch und Kommunikation. Durch sie stehen wir ständig in Kontakt mit unserer Umwelt. Sie lässt uns geben und nehmen und verbindet uns mit der Aussnwelt und allen anderen Lebewesen.

 

Unsere Lungen versorgen uns ständig mit Luft. Diese ist unser Grundnahrungsmittel, bzw. unser wichtigstes Überlebensmittel.

 

Atmen bedeutet Leben.

 

Alles was unsere Entfaltung behindert, schadet unseren Lungen. Unsere Potentialentfaltung wird z.B. durch einengende Jobs und alle auf Autorität basierenden gesellschaftlichen Strukturen (strenge Erziehung, Schulsystem, immer mehr auch Politik, Gesetze, Regeln, Gesundheitssystem...) unterdrückt. Alles was unsere Freiheit beraubt und einengt, nimmt uns die Luft zum Atmen. Doch auch wir selber können uns ganz schön einschränken durch unsere Art wie wir denken, handeln und mit unseren Gefühlen umgehen.

Unsere Aussenwelt ist immer auch ein Spiegel unseres Selbst. 

 

Die nun im Kollektiv auftretende Symptomatik des Coronavirus schreit also regelrecht nach einer inneren und äusseren Befreiung.

Für jeden Einzelnen heisst das, dass es Sinn macht sich mal in Ruhe sein alltägliches Leben, seine Gewohnheiten, Glaubenssätze und Verhaltensmuster anzusehen.

 

Wenn wir uns selber nicht entfalten können oder dürfen, dann mangelt es uns mit der Zeit immer mehr an Lebenskraft. Mangelnde Lebenskraft macht uns krank und lethargisch. Wir funktionieren vielleicht noch eine Weile, doch in uns ist die Flamme der Begeisterung und Leidenschaft erloschen. Indem wir aufhören richtig zu atmen, trennen wir uns immer mehr von unserer Verbindung zur Aussenwelt aber auch von uns selbst. Alles geschieht nur noch oberflächlich... nicht selten ist dies der Anfang eines Burnouts. 

 

Unsere Atmung zeigt uns, dass wir bzw. unsere Körper abhängig von der Natur sind. Ohne Sauerstoff können wir  unmöglich Leben. Alles im Kosmos steht in wechselseitiger Abhängigkeit. Wir haben die Wahl, diese Abhängigkeit in ihrer Ganzheit zu verstehen und als wunderbare Verbundenheit zu erleben oder in ein Gefühl von Machtlosigkeit und Angst zu tauchen. Es ist immer eine Frage der Perspektive, wie wir etwas wahrnehmen. 

Wir Menschen haben uns leider immer mehr in unserem Bewusstsein von den natürlichen Gesetzmässigkeiten entfernt und wollten uns sozusagen unabhängig machen. Vieles geschah durch Täuschung und indem man uns Getrenntheit und Mangelhaftigkeit vermittelte. Fühlt man sich getrennt von allem und in einem Mangel, entsteht Angst (bereits in der Kindheit) und dadurch kann man Lebewesen besser manipulieren. Durch unser Abgetrenntsein haben wir jedoch viel Schaden angerichtet und sind immer noch mehr in dieses Mangelbewusstsein geraten. Wir haben die natürliche Balance gestört, was zu mehreren Ungleichgewichten geführt hat auf diesem Planeten. Wir haben verlernt, dass ein Leben im Einklang und Austausch mit der Natur uns alles gibt, was wir wirklich brauchen. Doch dieser Austausch funktioniert nur, wenn auch wir bereit sind der Natur zu geben. Dies tun wir, wenn wir unsere Potentiale zum Wohle des grossen Ganzen leben und keine Ausbeutung und Zerstörung mehr zulassen. Wir sind Teil eines grösseren Ganzen und sollten uns nicht als Feinde verhalten. Wir sollten wieder erkennen, dass z.B. auch Mikroorganismen zu uns gehören und wir ohne sie nicht leben können. Doch sollten wir wirklich nicht immer und überall das natürliche Gleichgewicht stören. 

Sehen wir uns doch mal unsere Wälder an. Mit ihnen steht es etwa wie mit unserer Darmflora. Da wir die Natur ständig stören, vergiften, bekämpfen und überall "Ordnung" schaffen wollen, bringen wir alles nur durcheinander. Dies hat dann zur Folge, dass sogenannte "Schädlinge" sich z.B. vermehren und sich zerstörerisch auswirken. Doch das Problem liegt nicht bei ihnen, sondern bei uns!! Weil wir verlernt haben die Natur zu verstehen. 

 

Angst ist ein zentrales Thema, im Zusammenhang mit Atmungsproblemen. Sie unterbindet den Fluss des Lebens. Alles ist Energie, die fliesst. Auch die Atmung soll fliessen. Angst aber engt ein. Alles im Körper zieht sich unter ihrem Einfluss zusammen und wird eng. Folglich lässt uns die Angst klein und gebückt durchs Leben gehen und macht uns zu perfekten Untertanen. Was macht sie aber mit unseren Lungen?

Wenn wir Angst haben verengt sich der gesamte Brustraum. Die Muskulatur zieht sich zusammen. Im Brustbereich ist davon das Zwerchfell aber auch die Schulter- Nacken und Rückenmuskulatur betroffen. Zudem verengen sich die Bronchien. Der Gasaustausch wird beeinträchtigt und sämtliche Organe mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

Diese Einschränkung des Atems macht uns unfähig, uns selber genügend mit Luft zu nähren. Uns fehlt es dann an Energie und unsere Organe sowie auch unser Immunsystem werden geschwächt.

 

Wenn wir aber ein Leben in Liebe, Leichtigkeit und Vertrauen führen, dann spüren wir, wie sich der gesamte Brustraum ausweitet. Dies sorgt für Entspannung, Vitalität und bessere Abwehrkräfte.

Übernehmen wir im Leben Eigenverantwortung und treten aus der Opferhaltung, dann wirkt sich dies positiv auf unsere Atemorgane und die Atmung aus. 

Wenn wir also unter Asthma leiden, nicht mehr selber atmen können, dürfen wir dieses Thema der Eigenverantwortug und Abhängigkeit gerne mal näher betrachten. 

 

Es besteht immer eine Wechselwirkung bei der sich unsere Gedanken, Gefühle und körperlichen Funktionen gegenseitig positiv oder auch negativ beeinflussen. Haben wir Angst, so atmen wir nicht mehr richtig tief ein und wenn wir nur noch oberflächlich atmen, so verstärkt sich das beklemmende Gefühl in der Brust, das die Angst wiederum verstärkt...

Diese gegenseitige Beeinflussung von Körper und Geist kann förderlich oder hinderlich sein. Je nachdem ob wir uns für Liebe und Entspannung oder Angst und Anspannung entscheiden.

 

Wir sollten uns auch bitte wieder bewusst werden, dass wir keine Maschinen sind, die nur Leistung erbringen müssen, sondern Menschen, die es verdient haben, ein Leben zu führen, das uns auch ausserhalb unserer Ferien und Wochenenden erfüllt und beflügelt.

 

Ein weiterer Aspekt, der unsere Atmung nicht fliessen lässt, ist die Schuld. Sie wird uns von Religionen, Politik, Lehrern, Medien, aber auch Familienmitgliedern, und sogar Partnern und Freunden stets eingetrichtert. Jetzt ist es Zeit endlich damit aufzuhören und uns selber und unserem Umfeld zu vergeben. Auch wenn wir in der Vergangenheit nicht immer alles perfekt gemacht haben. Wir sind Menschen und dürfen aus unseren Fehlern stets lernen und uns dadurch weiterentwickeln. Jeden Tag, Jede Stunde – nein, jede Sekunde hast du die Chance neu zu beginnen. Lass also los was du und andere dir und anderen angetan haben und beginne zu lieben, statt zu verurteilen. 

 

Entzünden sich unsere Lungen, weist dies auf einen inneren Kampf, eine heftige Auseinandersetzung im Bezug auf unsere Kommunikation mit der Welt hin. Hierbei geht es um unsere Grenzen. Wen lassen wir herein und was wehren wir ab? Sind wir offen für einen Austausch mit der Umwelt - für Kreativität und neue Ideen? Oder hängen wir alten Mustern nach, die unsere Entwicklung weiterhin behindern?

 

Husten deutet stets darauf hin, dass etwas raus muss. Es ist ein Reinigungsprozess. Durch (ab)husten beseitigen wir Fremdpartikel, Schleim, Mikroorganismen etc.

Auf der psychosomatischen Eben will er uns zeigen, dass wir etwas Unterdrücktes rauslassen sollen.

Vielleicht sind dies unterdrückte Gefühle, Gedanken, Meinungen, die nicht angebracht sind, nicht gesagt werden durften, weil sie z.B. nicht gesellschaftskompatibel sind. Menschen verlieren nicht selten ihre Jobs, wenn sie ihre ehrliche Meinung kundtun, oft auch dann, wenn sie der Wahrheit entspricht. Viele Menschen können leider nicht damit umgehen, mit Wahrheit oder Ehrlichkeit konfrontiert zu werden. Vor allem dann nicht, wenn sie sich nie um ihre Schattenanteile gekümmert haben. Weil es weh tun könnte, wird so vieles verdrängt. Das ist als Kind oder in gewissen Situationen vielleicht ein wichtiger Schutzmechanismus. Doch nun, als eigenverantwortliche Erwachsene, dürfen wir den Mut entwickeln, hinzusehen und aufzuräumen. Manchmal braucht man Hilfe dafür. Doch es lohnt sich. Denn es ist sehr befreiend, sich von all dieser Last zu entwickeln.

 

Der Schleim, der aus den Lungen abgehustet wird, steht symbolisch auch für die Heuchelei, Oberflächlichkeit und die Lügen, die wir uns selber und einander gegenseitig auftischen oder auch von all unseren Superstars, Politikern etc. zu hören kriegen - von jenen Menschen, die sich oft als etwas anderes ausgeben als sie wirklich sind. Dieser ganze Schleim und Sumpf, der auf uns und der Erde haftet, darf also gern entfernt werden. 

 

Unsere Atemorgane schreien also auf der ganzen Welt nach Veränderung und einer Reinigung.

Wir sollten mit dem Herkömmlichen brechen und neue Räume ermöglichen. Weite Räume, die uns nicht mehr derart in unserem Menschsein einschränken.

Wir brauchen mehr Raum für unsere Seele. Herzensraum, der uns wieder zu uns selber und zur Natur zurückführt.

Wir sollten unsere Grenzen nicht mehr setzen lassen, sondern selber bestimmen. Dies natürlich immer in Anbetracht dessen, dass wir die Grenzen aller anderen Lebewesen respektieren und nicht mehr übergriffig werden. Grenzen sind aber nichts Schlechtes. Sie können uns (auch unseren Kindern und inneren Kindern) Schutz und Sicherheit bieten, um uns darin zu entfalten und zu heilen. Eine Welt ohne Grenzen ist erst dann möglich, wenn wir alle fähig sind in bedingungsloser Liebe und Verantwortung zu agieren. Doch davon sind wir momentan leider noch weit entfernt. Würden zur jetzigen Zeit alle Grenzen auf der Welt aufgehoben werden, dann würde dies als Ausgleich unweigerlich zu noch mehr Autorität und Kontrolle von aussen führen um das Chaos wieder einzudämmen.

 

Zudem gilt es jetzt auch unsere eigene Sensibilität, Zartheit anzunehmen, zu lieben und sowohl die weiblichen, wie auch männlichen Anteile in uns zu integrieren.

Unsere Schattenanteile sollten nicht länger unterdrückt werden. Nur was ans Licht gebracht wird, kann geheilt werden.

Verschliessen wir ewig die Augen vor dem was wir nicht sehen wollen, so wird es uns ständig (unbewusst) beeinflussen. Was nicht beachtet wird, verschwindet nicht - im Gegenteil - es muss wachsen, sich vermehren und so richtig Gas geben (wie es nun geschehen ist) um endlich gesehen zu werden. Dies gilt sowohl im Kleinen und im Innen (in uns) wie auch im Grossen und im Aussen (in unserem Umfeld, in der Welt) denn alles funktioniert nach dem Gesetz der Entsprechung. 

Je mehr wir sehen bzw. je bewusster wir werden, desto mehr von allem Dunkeln kann ans Licht kommen und dadurch geheilt werden.

 

Für unser kollektives Sein ist es nun wichtig, dass wir auch unsere individuellen Ängste heilen. Nur dann verlieren sie die Macht über uns.

Wir sollten endlich aufhören mit all den Verdrängungen und Unterdrückungen.

Gefühle wollen gefühlt und wahrgenommen werden. Sie sind Botschafter der Seele und gehören zu uns Menschen. Wenn du deine Angst, deinen Schmerz, deine Wut, deine Trauer bewusst wahrnimmst, sie zulässt, annehmen kannst und verstehst, was sie dir zu sagen hat, dann kann sie geheilt werden. So wird immer mehr Platz frei, den du mit Liebe füllen kannst. Dein Leben wird entspannter und du kannst dich immer mehr auf das Konstruktive und Schöne konzentrieren.

Hinter der Angst verborgen, steckt immer Liebe, die nicht wahrgenommen wird.

 

 

 

 

Fragen die man sich in diesen Zeiten mal stellen könnte:

 

  • Bin ich glücklich mit meinem Leben? Was hindert mich daran?
  • Was kann ich ändern?
  • Lebe ich mein Potential bzw. meine Fähigkeiten, Leidenschaften etc. aus? Wo? Wie oft? Warum nicht?...
  • Nehme ich mir genug Zeit für die Menschen und Tätigkeiten, die mich begeistern, die mich erfüllen und mein Herz höher schlagen lassen?
  • Habe ich einen Job, hinter dem ich 100% stehen kann?
  • Übernehme ich die Verantwortung für mein Leben? Wen erkläre ich als schuldig für meine Krankheiten, unerfüllten Wünsche, Krisen etc.?
  • Folge ich auch meinem Herzen oder nur dem Verstand (der oft infolge unserer Ängste und Glaubenssätze handelt)
  • Wie ehrlich bin ich zu mir selbst?
  • Stehe ich zu meiner eigenen Meinung und zu dem was ich bin?
  • Was möchte ich gerne mal sagen / loswerden?
  • Wo fühle ich mich eingeschränkt? Wie kann ich mich davon befreien?
  • Wie stark schränke ich selber mein Umfeld ein? Warum?
  • Was mache ich aus meinem eigenen Willen, wo muss ich Dinge befolgen, die ich freiwillig nicht tun würde? Wie kann ich das ändern?
  • Wo werde ich (vielleicht auch unbewusst) manipuliert? Wie kann ich das vermeiden?
  • Wen manipuliere ich und warum?
  • Was macht mich wütend?  Warum?
  • Was macht mir Angst? Warum?
  • Welche Themen stecken hinter diesen Gefühlen?
  • Wann habe ich zum letzten mal herzhaft gelacht?
  • Was macht mir Freude? Wie oft widme ich mich diesen Themen und wie kann ich noch mehr und öfters Freude erleben?
  • Was kann ich gut?
  • Wofür brenne ich?
  • Wie kann ich meine Fähigkeiten in mein Leben integrieren und sie mit meiner Umwelt teilen?
  • Wie und wo setze ich meine Grenzen? 
  • Werden meine Grenzen respektiert? Warum nicht? Was kann ich dagegen tun?
  • Respektiere ich die Grenzen anderer Menschen? Warum nicht? 
  • Wenn alles möglich wäre, was würde ich tun?
  • Was hindert mich daran dies zu tun?
  • Worin beschränkt mich mein Denken und Glauben?
  • Habe ich überhaupt ein Leben ausserhalb von Arbeit, Haushalt, fernsehen, im Internet surfen, chatten...?
  • Wieviel Zeit verbringe ich draussen in der Natur an der frischen Luft? 
  • Kann ich mich entspannen? Wobei entspanne ich mich?
  • Wie ist meine Atmung? Nehme bewusst wahr.
  • Kann ich den Moment geniessen ohne an die Zukunft oder Vergangenheit zu denken? 
  • Halte ich mich selber aus? Kann ich allein sein ohne ständige Ablenkung und Suchtmittel?
  • Möchte ich wirklich so weitermachen wie bisher oder endlich beginnen zu leben?

 

Ich wünsche dir von Herzen, dass du gesund bleibst und ein wahrlich erfülltes Leben im Einklang mit dir selbst, deinen Mitmenschen und der Natur führen kannst.

 

In Liebe

Doris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jessica (Dienstag, 14 April 2020 18:26)

    Wow mega toller Text, der mir richtig aus dem Herzen spricht in vielerlei Hinsicht und ganz vielen angesprochenen Themen.
    Total treffend und motivierend formuliert.
    Danke ich habe es sehr gerne gelesen.
    Ich bewundere dieses Wissen.
    Herzliche Grüsse
    Jessica