Irisdiagnose / Augendiagnose

 

In den Augen lesen - Irisdiagnostik

 

 

 

In der Schulmedizin wird im Regelfall zwischen „eindeutig gesund“ und „zweifelsfrei krank“ unterschieden. Für alle Untersuchungsverfahren existieren klar definierte Grenzen mit Normalwerten. Innerhalb dieser Grenzen gilt der Patient als gesund oder im anderen Fall als krank. Die Naturheilkunde arbeitet nicht nach diesem Schwarz-Weiss- Denkmuster. Denn dazwischen existiert ein Graubereich, in dem der Patient zwar noch nicht richtig krank, aber auch nicht ganz gesund ist. Wenn wir in diesem Zwischenbereich bereits Schwächen und Belastungen erkennen und diese Organe und Funktionen rechtzeitig unterstützen, so können wir schwerere Krankheiten im besten Fall verhindern und sonst abmildern oder hinauszögern.

 

Häufig erlebe ich Menschen, die von Ärzten als Hypochonder abgestempelt werden, da ihre Untersuchungen ohne Befund blieben. Die Menschen leiden dann zusätzlich darunter, dass sie mit ihren Symptomen nicht ernst genommen werden.

 

Die Augen zeigen in solchen Fällen und allgemein bei (chronischen) Krankheiten Zusammenhänge und Ursprünge. Die Ursachen der  Beschwerden liegen nicht immer am Ort ihrer Erscheinung.

 

Durch die Irisdiagnose erkenne ich angeborene, konstitutionelle Schwachstellen des Körpers und erhalte Hinweise, wie dieser individuell am besten zu unterstützen ist, so dass er auf Stress, Belastungen, Umwelteinflüssen und Infektionen mit stärkerer Abwehrkraft reagieren kann.

 

Je mehr negative Faktoren (schlechte Ernährung, Toxine, Medikamente, Stress...) dem Körper zu schaffen machen, umso deutlich zeigt die Iris Veränderungen.

 

Ein jahrelanger Medikamentenmissbrauch kann z.B. in der Iris Spuren hinterlassen. Oft werden sogar Leiden auf diese Weise verursacht.

 

Die Irisdiagnose ersetzt die schulmedizinischen Verfahren nicht. Sie ist aber eine wundervolle Ergänzung der wissenschaftlichen Apparatediagnostik.

 

Die Naturheilkunde behandelt nicht nur kranke Menschen, sondern sie Unterstützt und stärkt auch Gesunde, so dass Krankheiten vermieden werden können.

 

 

 

 

 

Die Irisdiagnostik ist übrigens ein sehr altes diagnostisches Prinzip. Die ersten Quellen reichen bis 1000v.Ch. zurück. Die Japaner und Chinesen erkannten die Zusammenhänge in den Augen in Bezug auf Erkrankungen. Doch auch bei den alten Ägyptern findet man erste Beschreibungen in einer Veröffentlichung des 15. Jahrhunderts (Meyers). Explizit beschriben wurden die Grundlagen der Irisdiagnostik 1665 von Philip Meyen von Coburg in der bekannten Chiromatica Medica.

 

Der bekannteste Entdecker im europäischen Raum war Ignaz von Péczely (1826-1911).

 

1886 schrieb er, dass die Iris ein Spiegelbild des gesamten Körperzustandes sei und erfasste die erste topografische Einteilung. Er gilt somit als Begründer der abendländischen Irisdiagnostik (1881).

 

 

 

Die Iris ist aufgrund der der Durchsichtigkeit der Kornea, der einzige Ort des Körpers, an dem das Bindegewebe direkt von aussen sichtbar ist.

 

Der Arzt Walter Lang, konnte nachweisen, dass Nervenverbindungen aus allen Teilen des Körpers zur Iris bestehen. Auf dieser Grundlage lassen sich Antworten auf Organ- und Gewebestörungen finden.

 

 

 

Um eine Systematik in diese Diagnostik zu bringen, haben Iridiologen eine schematische Übersicht (Topografie)  entwickelt.

 

 

 

Es gibt mehrere Arten von Einteilungen:

 

 

 

1.     Zirkuläre Zoneneinteilung

 

2.     Sektorale einteilung

 

3.     Ziffernblatteinteilung

 

4.     Organeinteilung

 

 

 

Zirkuläre Zoneneinteilung

Organeinteilung